Kontexten ist Strukturbautechnik
Der Mensch hat sich immer über das Bauen von Strukturen und über Bezogenheiten zu anderen Menschen weiterentwickelt.
Zum Beispiel: Wie ordne ich Holz an, damit das Feuer gut, aber nicht zu schnell verbrennt und auch nicht erstickt?
Struktur kann ein wichtiger Wegweiser für interdisziplinäre Zusammenarbeit sein.
Struktur formt den Alltag
Strukturen tragen, steuern und formen unser Leben – oft unbemerkt. Sie erleichtern oder erschweren Handlungen und automatisieren Routinen. Der Mensch ist dabei sowohl Auslöser als auch Nutzer dieser Strukturen und prägt durch sie seinen gesamten Alltag und seine Lebensweise.
Strukturbau = Gestaltungsmacht
In der Fähigkeit, Strukturen zu bauen, liegt eine große Entwicklungsmacht – beim Individuum, in Gruppen, in Gesellschaften und der Menschheit als Ganzes. Wahrnehmung, Erfahrung, Wissen, Gefühl und Bedürfnis fließen in menschliche Organisiertheit ein und bestimmen, wohin sich das gemeinsame Handeln und damit die Menschheit – im Kleinen wie im Großen – entwickelt.
Kontexten als Strukturarbeit
Kontexten unterstützt beim bewussten Zusammenfügen von Strukturbauteilen. Dazu gehören z.B. Haltungsräume, Abläufe, Linien und Kreise, wie Entscheidungen getroffen werden und was wir den kommenden Generationen hinterlassen. Mit dem Kontexten baut der Mensch Strukturen, die das Handeln sinnvoll in Richtung Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen ausrichten.
