Curriculum
Für Menschen, die sich Methoden, Werkzeuge und Referenzmodelle des Kontextens aneigenen wollen, bietet das Curriculum einen transparenten Entwicklungspfad.
Das Curriculum beschreibt die aufeinander aufbauenden Kompetenzstufen des Kontextens – von den ersten Erfahrungen bis hin zur Meisterschaft. Es ist ein strukturierter Überblick über Inhalte, Lernziele und Zeitumfänge der einzelnen Ausbildungsabschnitte und zeigt auf, wie Teilnehmende schrittweise ihre Fähigkeiten im Kontexten vertiefen und erweitern können.
Willkommen
Beim Kontexten geht es darum Menschen – Themen – Strukturen zum Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen zu verbinden. Dies spiegelt sich auch in der Ausbildung wider: Es ist ein interaktiver Prozess, der viel Raum für eigene Bedürfnisse lässt.
Herzlich Willkommen in der Welt des Kontextens.
FÜR DEN ANFANG
Einstieg in die Welt des Kontextens
Die Welt ist da, wo du bist. Für deinen Einstieg gibt es verschiedene k-Formate. Es geht darum, einen für dich passenden Touchpoint zu wählen und so eine möglichst alltagspraktische Verbindung mit dem Kontexten herzustellen.
- 30‘-Info-Webinar: Der Fokus5Raster für kooperatives Handeln
- 90′ Webinar: Selbstcoaching mit dem 5-Punkte-Modell
- Fokusgespräch: Das Format für Entscheidungstragende in Unternehmen und Organisationen
- DialogForum360: Vielfalt nutzbar machen. (pdf)
- Workshop Beteiligung ist mitgestalten
- Workshops in kontextender Begleitung von Unternehmen und Organisationen
Ab einer Teilnahme im Ausmaß von mind. 12 Stunden werden Zertifikate ausgestellt, die für die Kontexten-Ausbildung angerechnet werden.
Für aktuelle Möglichkeiten ins Kontexten einzusteigen, schau bitte unter Events oder kontaktiere eine Kontexterin / einen Kontexter.
ENTSCHEIDUNG FÜR DEN EINSTIEG
Vor-Commitment
Das Kontexten ist als Vorgehensmodell und neues Betriebssystem
zu sehen, wie wir uns miteinander organisieren. Vor dem
praktischen Einstieg in dieses Betriebssystem, ist ein Commitment
zu folgenden Punkten wichtig:
- k-Agenda
- Redegegenstand mit seinen Regeln
- Konsent
- Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen
- Kontexten findet auf 3 Ebenen statt:
(1) Individualebene,
(2) Gruppenebene,
(3) Themenebene.
Alle weiteren Werkzeuge und Referenzmodelle, die beim
Kontexten genutzt werden, orientieren sich an der Basis, die im Vor-Commitment getroffen wurde und werden in weiterer Folge Schritt für Schritt transparent dargelegt.
Das Vor-Commitment wird am Beginn kontextender Zusammenarbeit konsentiert. Hier kannst du dich bereits vorinformieren.
BASIS I
Erste Erfahrungen
Fokus: Anfang
Inhalte:
- Beschluss Vor-Commitment
- Erste Erfahrungen sammeln: Einfach mal tun.
- Methodische Ansätze und Werkzeuge: Redegegenstand, k-Agenda, Konsent, Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen, individuelle Themenfindung, Fokus5Raster, somatischer Marker, gemeinsame Themenfindung, Weltbildarbeit, Handlungspunkteliste, Anwendungsfelder, Und-dann, Buddy-System, gemeinsames 5-Punkte-Modell, kurzer Einblick in Commitent-Linie und Interaktive Navigation (INA)
Umfang: 3 x 4 Workshop-Reihe = 12 h
Was kann ich damit machen?
Im eigenen Lebensraum einzelne Werkzeuge ausprobieren, anwenden und ihre Nutzung üben, offene Fragen sammeln und in weiteren Kontexten-Formaten reflektieren und klären.
BASIS II
Lernen und üben
Fokus: Ein weiterer Anfang – wir tun immer das Gleiche, es ist aber nie dasselbe.
Inhalte:
- Ich höre das schon zum 2. Mal
- Methodische Ansätze und Werkzeuge vertiefen und optional: Haltungsraum, Kreis, Beschlusslogbuch, Framing.
- Mitverantwortung für den Prozess übernehmen
- Offene Fragen, Knackpunkte, Stolpersteine der bisherigen Praxis klären und die eigene Anwendungskompetenz präzisieren und weiterentwickeln.
Umfang: 3 x 4 Workshop-Reihe = 12 h
Was kann ich damit machen?
Im eigenen Lebensraum einzelne Werkzeuge ausprobieren, anwenden und ihre Nutzung üben. Kleinere und kürzere Prozesse (z.B. regelmäßige Termine in Gruppen) bis zum Weltbild und evt. gemeinsames 5-Punkte-Modell initiieren und umsetzen. Offene Fragen sammeln und in weiteren Kontexten-Formaten reflektieren, klären und damit die eigene Anwendungskompetenz weiterentwickeln.
BASIS III
Projektarbeit
Fokus: Abschluss der Basis-Ausbildung
Inhalte:
- Vertiefung der bereits bekannten Werkzeuge. Zusätzlich Interaktive Navigation (INA), Kreisgründung (inkl. Onboarding und Offboarding), Eigenmacht-Fremdmacht-Regler, fraktale Kongruenz, Emergenzraum.
- Möglichkeit Strukturen für ein Projekt/Vorhaben zu bauen, z.B. für die Umsetzung durch 1 oder 2 Gruppenmitglieder mit Unterstützung der Gruppe oder ein Thema das insgesamt als Gruppe umgesetzt wird.
Umfang: 56 h in 6 Monaten
- 4 x 4 = 16 h
- 1 Projektwerkstatt = 16 h (geblockt)
- Check-Ups / Weiterentwicklung: 3 h alle 2 Wochen über 4 Monate = 3 x 2 x 4 =24 h
Anmerkung:
Die Projektarbeit im Feld, die Erarbeitung des Projektberichts und einer Kurzpräsentation finden außerhalb dieser 56 Stunden nach eigenem Bedarf statt.
Abschlusspräsentation und Reflexion
Inhalt Abschlusspräsentation:
- Vorstellung des Projektberichts
- Kurzpräsentation in der Gruppe
Umfang: 3 h
Inhalt Reflexion: Für sich nochmal klären
- Wo will ich Kontexten für mich nutzen?
- Was macht das k mit mir?
- Will ich weitere Ausbildungseinheiten machen oder ist mein aktuelles Kompetenzlevel vorerst ausreichend?
Umfang: 3 h
Was kann ich damit machen? Im eigenen Lebensraum kontextend kleinere Projekte (bis ca. 10 Personen) entwickeln und begleiten, z.B. im eigenen Team, in der eigenen Gemeinde, im Studium, in Schulklassen, in kleinen Klientengruppen.
SUMME BASIS I BIS III: 86 h
DER WEG ZUR MEISTERSCHAFT
Ausblick
Aufbau
Kontexten-Theorie, kontextende Prozessqualität, Strukturbautechnik, Fokusgespräch, Projektplanung, Projektdesign, Projektentwicklung.
Fortgeschritten
Alles bisher Erlernte findet in der Praxis statt, Fokus auf ein eigenes, mittelgroßes Projekt mit extern Beteiligten.
Meisterschaft
Pädagogisch-didaktische Grundlagen für die Ausbildung von KontexterInnen und Umsetzung eines größeren Projekts.
Fragen? Antworten sind nur einen Anruf entfernt ...
Menschen, die das Kontexten weiter tragen und so für das Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen sorgen.
C-CONNECT
Jetzt Mitglied werden
Eine einfache Möglichkeit, sich mit einer Kontexten-Struktur zu verbinden ist die Mitgliedschaft im Kontexterei Verein. Er wurde 2017 in Rauris gegründet um Menschen miteinander auch strukturell zu verbinden.
Erfahrungen von Teilnehmenden
Erfahrung schafft Wirklichkeit …
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Anita
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Bertha
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Cäsar
k-Ausbildungspartner
Unternehmen und Organisationen, die mit der Kulturtechnik Kontexten arbeiten, sich dafür engagieren und mit denen wir im Rahmen der k-Ausbildung kooperieren.