Strukturbautechnik

Strukturbautechnik beschreibt, wie Strukturen so gebaut werden, dass sie menschliches Handeln tragen, lenken und fördern – in Richtung Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen.
Verhalten folgt der Struktur.
Claudia Wagner

Struktur formt den Alltag

Strukturen tragen, steuern und formen unser Leben – oft unbemerkt. Sie erleichtern oder erschweren Handlungen und automatisieren Routinen. Der Mensch ist dabei sowohl Auslöser als auch Nutzer dieser Strukturen und prägt durch sie seinen gesamten Alltag und seine Lebensweise.

Strukturbau = Gestaltungsmacht

In der Fähigkeit, Strukturen zu bauen, liegt eine große Entwicklungsmacht – beim Individuum, in Gruppen, in Gesellschaften und der Menschheit als Ganzes. Wahrnehmung, Erfahrung, Wissen, Gefühl und Bedürfnis fließen in menschliche Organisiertheit ein und bestimmen, wohin sich das gemeinsame Handeln und damit die Menschheit – im Kleinen wie im Großen – entwickelt.

Kontexten als Strukturarbeit

Kontexten unterstützt beim bewussten Zusammenfügen von Strukturbauteilen. Dazu gehören z.B. Haltungsräume, Abläufe, Linien und Kreise, wie Entscheidungen getroffen werden und was wir den kommenden Generationen hinterlassen. Mit dem Kontexten baut der Mensch Strukturen, die das Handeln sinnvoll in Richtung Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen ausrichten.