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Ursprung des Kontextens

Und wofür braucht es das?

Ausgangspunkt

Kontexten ist aus praktischer Erfahrung in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsfeldern entstanden.

Dabei zeigte sich immer wieder:
Die Herausforderungen liegen nicht im einzelnen Menschen – und auch nicht allein in Strukturen.

Sie entstehen in der Art und Weise, wie Menschen, Themen und Strukturen zusammengeführt werden.

Beobachtung

Viele Lösungsversuche greifen zu kurz, weil sie isoliert ansetzen oder sich an einem festen Zielbild orientieren.

Dadurch gehen Beweglichkeit und Entwicklungsmöglichkeiten verloren.

Herleitung

Der Mensch handelt aus seiner Natur heraus in Richtung eines guten Lebens – für sich und für andere.

Strukturen unterstützen dieses Handeln – oder sie stehen ihm im Weg.

Wenn Strukturen zu eng werden, verliert der Mensch Orientierung, Handlungsspielraum und Vertrauen.

Wendepunkt

Statt weitere Kontrolle und Regelwerke zu schaffen, braucht es eine andere Form des Umgangs:

– Bewegung
– Verbindung
– Gestaltung im Moment

Schlussfolgerung

Kontexten ist eine Kulturtechnik, die genau hier ansetzt.

Sie ermöglicht es, Menschen, Themen und Strukturen so zu verbinden, dass Handeln in Richtung Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen möglich wird.

Wofür braucht es also das Kontexten?

Für Skills zum Finden lebensbejahender Lösungen. 

Für ein Handeln zum Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen.

Für ein gewinnendes Zusammenspiel von Menschen, Themen und Strukturen.

Für den Umgang mit herausfordernden Situationen.

Kern

Aktuelle Herausforderungen werden nicht ausgeblendet, sondern in den Lösungsweg integriert.

So entsteht Handlung im Moment – nicht erst am Ende.

Haltung

Die Natur des Menschen dient als Orientierung.

Strukturen werden so gestaltet, dass ein tragfähiges Zusammenspiel entstehen kann.

Essenz

Kontexten ist beweglich, ressourcenschonend und im Alltag anwendbar.

Es eröffnet die Möglichkeit, auch in komplexen Situationen unmittelbar handlungsfähig zu sein.

Im Anfang liegt alles drin.