Curriculum –
Kompetenzstufen beim Kontexten

Kontexten lernen

Kontexten lernen und anwenden

Beim Kontexten geht es darum Menschen – Themen – Strukturen zum Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen zu verbinden. Dies spiegelt sich auch im Curriculum wider – ein interaktiver Entwicklungspfad, der viel Raum für eigene Bedürfnisse lässt.

Die Kontexten Curriculum zeigt den Entwicklungspfad über verschiedene Kompetenzstufen hinweg – vom Einstieg in die Welt des Kontextens bis zur Meisterschaft. 

BASIS I

Erste Erfahrungen

Fokus: Anfang

Inhalte:

  • Beschluss Vor-Commitment 
  • Erste Erfahrungen sammeln: Einfach mal tun.
  • Methodische Ansätze und Werkzeuge: Redegegenstand, k-Agenda, Konsent, Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen, individuelle Themenfindung, Fokus5Raster, somatischer Marker, gemeinsame Themenfindung, Weltbildarbeit, Handlungspunkteliste, Anwendungsfelder, Und-dann, Buddy-System, gemeinsames 5-Punkte-Modell, kurzer Einblick in Commitent-Linie und Interaktive Navigation (INA)

Umfang: 3 x 4 Workshop-Reihe = 12 h

Was kann ich damit machen?
Im eigenen Lebensraum einzelne Werkzeuge ausprobieren, anwenden und ihre Nutzung üben, offene Fragen sammeln und in weiteren Kontexten-Formaten reflektieren und klären.

BASIS II

Lernen und üben

Fokus: Ein weiterer Anfang – wir tun immer das Gleiche, es ist aber nie dasselbe.

Inhalte:

  • Ich höre das schon zum 2. Mal
  • Methodische Ansätze und Werkzeuge vertiefen und optional: Haltungsraum, Kreis, Beschlusslogbuch, Framing.
  • Mitverantwortung für den Prozess übernehmen
  • Offene Fragen, Knackpunkte, Stolpersteine der bisherigen Praxis klären und die eigene Anwendungskompetenz präzisieren und weiterentwickeln.

Umfang: 3 x 4 Workshop-Reihe = 12 h

Was kann ich damit machen?
Im eigenen Lebensraum einzelne Werkzeuge ausprobieren, anwenden und ihre Nutzung üben. Kleinere und kürzere Prozesse (z.B. regelmäßige Termine in Gruppen) bis zum Weltbild und evt. gemeinsames 5-Punkte-Modell initiieren und umsetzen. Offene Fragen sammeln und in weiteren Kontexten-Formaten reflektieren, klären und damit die eigene Anwendungskompetenz weiterentwickeln.

Kontexten lernen

BASIS III

Projektarbeit

Fokus: Abschluss der Basis-Ausbildung 

Inhalte:

  • Vertiefung der bereits bekannten Werkzeuge. Zusätzlich Interaktive Navigation (INA), Kreisgründung (inkl. Onboarding und Offboarding), Eigenmacht-Fremdmacht-Regler, fraktale Kongruenz, Emergenzraum. 
  • Möglichkeit Strukturen für ein Projekt/Vorhaben zu bauen, z.B. für die Umsetzung durch 1 oder 2 Gruppenmitglieder mit Unterstützung der Gruppe oder ein Thema das insgesamt als Gruppe umgesetzt wird.

Umfang: 56 h in 6 Monaten

  • 4 x 4 = 16 h
  • 1 Projektwerkstatt = 16 h (geblockt)
  • Check-Ups / Weiterentwicklung: 3 h alle 2 Wochen über 4 Monate = 3 x 2 x 4 =24 h

Anmerkung:
Die Projektarbeit im Feld, die Erarbeitung des Projektberichts und einer Kurzpräsentation finden außerhalb dieser 56 Stunden nach eigenem Bedarf statt.

Abschlusspräsentation und Reflexion

Inhalt Abschlusspräsentation:

  • Vorstellung des Projektberichts
  • Kurzpräsentation in der Gruppe

Umfang: 3 h

Inhalt Reflexion: Für sich nochmal klären

  • Wo will ich Kontexten für mich nutzen?
  • Was macht das k mit mir?
  • Will ich weitere Ausbildungseinheiten machen oder ist mein aktuelles Kompetenzlevel vorerst ausreichend?

Umfang: 3 h

Was kann ich damit machen? Im eigenen Lebensraum kontextend kleinere Projekte (bis ca. 10 Personen) entwickeln und begleiten, z.B. im eigenen Team, in der eigenen Gemeinde, im Studium, in Schulklassen, in kleinen Klientengruppen.

SUMME BASIS I BIS III: 86 h

Kontexten lernen

DER WEG ZUR MEISTERSCHAFT

Ausblick

Aufbau
Kontexten-Theorie, kontextende Prozessqualität, Strukturbautechnik, Fokusgespräch, Projektplanung, Projektdesign, Projektentwicklung.

Fortgeschritten
Alles bisher Erlernte findet in der Praxis statt, Fokus auf ein eigenes, mittelgroßes Projekt mit extern Beteiligten.

Meisterschaft
Pädagogisch-didaktische Grundlagen für die Ausbildung von KontexterInnen und Umsetzung eines größeren Projekts.

Fragen? Antworten sind nur einen Anruf entfernt ...

Menschen, die das Kontexten weiter tragen und so für das Eigenwohl und Gemeinwohl gleichermaßen sorgen.

Berufsbild Kontexterin / Kontexter

Claudia Wagner

Kontexterin (Salzburg)

Günter Strobl

Kontexter (Wien)

k-Ausbildungspartner

Unternehmen und Organisationen, die mit der Kulturtechnik Kontexten arbeiten, sich dafür engagieren und mit denen wir im Rahmen der k-Ausbildung kooperieren.